Bürgermeister besucht den Sportunterricht der Giraffenklasse

Auf Einladung der Cottenburgschule besuchte der Bürgermeister am 10. September gemeinsam mit einer Kollegin aus dem Bereich Sport den Unterricht der Giraffenklasse – und wurde dabei nicht geschont.
Anlass war ein Instagram-Post des Bürgermeisters, in dem er örtliche Vereine dazu aufrief, ihn einzuladen, um Einblicke in deren Trainingsalltag zu bekommen. Eine tolle Idee – fanden wir! Und warum nicht einfach einmal zeigen, wie sportlich es schon in der Grundschule zugeht? Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, den Kindern auf kindgerechte Weise ein Stück Demokratieerziehung näherzubringen: Wer Verantwortung trägt, sollte auch wissen, wie der Alltag der Jüngsten aussieht – und was sie bewegt.

Die Giraffenklasse hatte sich etwas Besonderes überlegt: Das Mannschaftsspiel Kin-Ball mit einem großen Ball, das gleich in dreifacher Hinsicht außergewöhnlich ist – denn es wird nicht mit zwei, sondern mit drei Teams gleichzeitig auf dem Feld gespielt! Für den Bürgermeister war das Spiel völlig neu, aber er ließ sich nicht lange bitten: Schon bald rannte er über das Feld und schwitzte gemeinsam mit den Kindern.
Nach dem sportlichen Teil wurde es ruhig – zumindest kurz. Denn nun war der Bürgermeister an der Reihe, sich den Fragen der Kinder zu stellen. „Was macht ein Bürgermeister eigentlich den ganzen Tag?“, „Kannst du bei uns einen Zebrastreifen machen?“ oder „Musst du auch Hausaufgaben machen?“ – die Kinder hatten viele Fragen, und der Bürgermeister antwortete geduldig und offen.
Vielleicht war sogar die eine oder andere Idee dabei, die in Zukunft Wirklichkeit wird. Denn: Wer etwas verändern möchte, muss Wünsche und Ideen aussprechen – genau das haben die Kinder an diesem Vormittag erfahren dürfen. Ein wertvoller Beitrag zur gelebten Demokratieerziehung.

Für die Giraffenklasse war der Besuch ein echtes Highlight – und vielleicht auch ein Anstoß, sich künftig noch stärker einzubringen. Denn Demokratie beginnt im Kleinen: in der Klasse, auf dem Schulhof – und manchmal sogar in der Turnhalle.